Was Speak Serbian verarbeitet
Diese Seite beschreibt die Verarbeitung, die in dieser Anwendung tatsächlich stattfindet. Sie ist aus dem Quelltext und den Datenbank-Migrationen abgeleitet und nicht aus einer Mustervorlage übernommen.
Verantwortlicher
Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist der im Impressum genannte Betreiber. Name, Anschrift und Kontakt stehen dort.
Anmeldung
Der Zugang wird während der Beta einzeln von Hand vergeben. Dazu wird Ihre E-Mail-Adresse in einer Einladung gespeichert; ohne eine solche Einladung entsteht kein Konto und keine Sitzung. Beim Anmelden schickt die Anwendung einen sechsstelligen Einmalcode an genau diese Adresse. Der Code wird nur als Hashwert gespeichert, läuft nach zehn Minuten ab und wird nach drei Fehlversuchen ungültig. Ein Passwort gibt es nicht; die Datenbank verhindert das Speichern eines Passworts ausdrücklich.
Ihre Adresse ist ausschließlich ein Anmeldemerkmal. Sämtliche Lerndaten hängen an einer internen, unveränderlichen Kennung, nie an der Adresse. Die Adresse wird für Ihr Konto, für die Einladung und für den Versand des Einmalcodes verwendet — sonst nirgends.
Nach erfolgreicher Anmeldung wird eine Sitzung serverseitig gespeichert. Der Sitzungsdatensatz enthält ein Sitzungstoken, Zeitstempel, die IP-Adresse und die Browserkennung (User-Agent) des anmeldenden Geräts. Eine Sitzung läuft spätestens nach 30 Tagen ab.
Anmeldung über Google
Die Anwendung kann Google als zweiten Anmeldeweg anbieten. Dieser Weg ist nur verfügbar, wenn der Betreiber ihn eingerichtet hat, und er wird nur benutzt, wenn Sie ihn selbst wählen. Tun Sie das, erfährt Google, dass Sie sich hier anmelden; die Anwendung speichert dann die Kennung Ihres Google-Kontos, den Aussteller, den erteilten Berechtigungsumfang und die von Google ausgestellten Token. Auch dieser Weg funktioniert nur mit einer bestehenden Einladung für dieselbe Adresse.
Lernstand
Alles, was das Lernen betrifft, hängt an Ihrer internen Kennung: Lernsitzungen mit Beginn, Zeitbudget und Ende; ein fortlaufendes Wiederholungsprotokoll mit Wendungskennung, Übungsart, Richtung, Selbsteinschätzung und benötigter Zeit; der Kartenstand des Wiederholungsplaners; Ihre Einstellungen wie Sprache, Zeitzone, Bewegungs-, Ton- und Tastaturvorlieben; sowie ein Protokoll der Korrekturen, die Sie an Karten bestätigt haben.
Das Wiederholungsprotokoll ist bewusst nur anfügbar: Die Datenbank verweigert Änderungen und Löschungen einzelner Einträge. Das macht den Lernverlauf nachvollziehbar, bedeutet aber auch, dass eine einzelne Zeile nicht nachträglich korrigiert werden kann.
Wenn Sie einen Termin anlegen, speichert die Anwendung ein Datum, eine Situation und einen von Ihnen frei formulierten Kurztext von höchstens 80 Zeichen. Schreiben Sie dort nichts hinein, was nicht gespeichert werden soll.
Rückmeldungen und Inhaltsmeldungen
Sie können Rückmeldungen zur Anwendung und Meldungen zu einzelnen Lerninhalten abschicken. Beides wird gespeichert und enthält Ihren Freitext von höchstens 2000 Zeichen, dazu Ihre interne Kennung, die Kategorie beziehungsweise die gemeldete Stelle, die Oberflächensprache, die Programmversion, eine grobe Routenkategorie und den Zeitpunkt. Melden Sie einen Fehler, kommt die technische Vorgangsnummer dieses Aufrufs hinzu.
Über eine eingegangene Meldung wird der Betreiber per E-Mail benachrichtigt. Diese Benachrichtigung enthält nur Kenndaten — Meldungsnummer, Kategorie beziehungsweise Wendungskennung, Oberflächensprache, Programmversion, Routenkategorie und Zeitpunkt. Ihr Freitext wird nicht mitgeschickt; er bleibt in der Datenbank. Die Empfängeradresse ist fest eingestellt und lässt sich durch eine Meldung nicht umlenken.
Lernbeobachtungen
Die Anwendung enthält einen getrennten, einbahnigen Pfad für Lernbeobachtungen. Er ist über einen Schalter der Betriebsumgebung gesteuert und standardmäßig abgeschaltet; ohne ausdrückliche Aktivierung wird nichts erhoben.
Ist er aktiviert, wird je Übungsversuch ein Ereignis mit fest begrenzten Feldern geschrieben: Umgebung, exakte Programmversion, Herkunft der Daten, Prüfsumme des Lernkorpus, Wendungskennung und -revision, Übungsart, Lernphase, Richtung, Sprachrichtung des Hinweises, Ergebnis, Selbsteinschätzung, begrenzte Dauer und zwei Kennzeichen dafür, ob Hilfe oder Auflösung benutzt wurden.
Nicht enthalten sind: Ihre E-Mail-Adresse, von Ihnen getippte Antworten, Aufnahmen, Freitext aus Rückmeldungen und Postfachangaben. Wo diese Ereignisse eine Person zuordnen müssen, geschieht das über einen mit einem Geheimnis gebildeten HMAC-SHA-256-Wert Ihrer Adresse, nicht über die Adresse selbst. Der Pfad ist einbahnig und verändert Ihren Lernstand nicht.
Technische Protokolle
Tritt ein technischer Fehler auf, schreibt der Server einen Protokolleintrag mit einer zufälligen Vorgangsnummer, der Programmversion, einer groben Routenkategorie aus einer festen Liste, der HTTP-Methode, dem Statuscode und dem Namen der Fehlerklasse. Der aufgerufene Pfad selbst wird dabei nicht behalten, und der aufgetretene Fehlerwert wird nicht ins Protokoll übernommen. Die Aufruf-Protokolle der Betriebsplattform sind abgeschaltet, ebenso das eigene Protokoll der Anmeldebibliothek.
Ehrlich gesagt: Das deckt die Protokolle ab, die diese Anwendung selbst schreibt. Ob die Betriebsplattform auf anderen Wegen zusätzliche Angaben über Aufrufe erfasst, ist damit nicht bewiesen.
Cookies und lokale Speicherung
Es werden ausschließlich technisch notwendige Cookies gesetzt. Es gibt keine Analyse-, Werbe- oder Wiedererkennungs-Cookies, keine Cookies Dritter und deshalb auch kein Einwilligungsbanner.
- Anmeldesitzung, damit Sie angemeldet bleiben.
- Kurzlebiger Hinweis während der Anmeldung, an welche Adresse der Code ging; er läuft nach zehn Minuten ab.
- Oberflächensprache dieses Geräts, ein Jahr gültig.
- Gewähltes Farbthema dieses Geräts, ein Jahr gültig.
- Kurzlebige Fortschrittsmarke innerhalb einer laufenden Lernsitzung, 15 Minuten gültig.
Zusätzlich merkt sich der Browser lokal zwei Kleinigkeiten der Bedienung — ob der Tastaturhinweis schon gezeigt wurde und, in der Prüfansicht, den zuletzt eingegebenen Prüfernamen. Beides verlässt Ihr Gerät nicht.
Dienstleister
Die Anwendung läuft vollständig bei Cloudflare. Genutzt werden Cloudflare Workers als Laufzeit, zwei Cloudflare-D1-Datenbanken für die Anwendungs- und die gemeinsamen Kontodaten, Cloudflare Email Sending für den Versand des Einmalcodes und der Betreiberbenachrichtigung sowie Cloudflare Email Routing für eingehende Post. Weitere Dienste sind nicht eingebunden: es gibt kein Analysewerkzeug eines Dritten, keine eingebetteten Schriften oder Skripte von fremden Servern und keine Zahlungsabwicklung.
Zwecke und Rechtsgrundlagen
- Konto, Anmeldung und Lernstand: Erfüllung des Nutzungsverhältnisses, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Sitzungsdaten, technische Protokolle und Missbrauchsabwehr: berechtigtes Interesse an einem funktionierenden und abgesicherten Dienst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
- Rückmeldungen und Inhaltsmeldungen: berechtigtes Interesse an der Verbesserung des Dienstes, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; den Freitext bestimmen Sie selbst.
- Anmeldung über Google: nur auf Ihre Auswahl hin, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Speicherdauer
Konto-, Lern- und Meldungsdaten bleiben gespeichert, solange Ihr Zugang besteht. Einmalcodes verfallen nach zehn Minuten, Sitzungen spätestens nach 30 Tagen. Es gibt derzeit keine automatische Löschfrist darüber hinaus; die Löschung erfolgt auf Anfrage oder wenn die Beta endet.
Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch, sowie das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren.
Ganz offen: Diese Anwendung hat dafür keine Selbstbedienungsfunktion. Es gibt keinen Knopf zum Herunterladen Ihrer Daten und keinen zum Löschen Ihres Kontos. Eine Anfrage richten Sie an die im Impressum genannte Kontaktadresse; der Betreiber führt sie von Hand in der Datenbank aus. Rechnen Sie deshalb nicht mit einer sofortigen Antwort, sondern mit einer bearbeiteten.
Beim Berichtigen gilt die oben genannte Einschränkung: Das Wiederholungs- und das Korrekturprotokoll sind nur anfügbar, einzelne Zeilen lassen sich darin nicht ändern. Eine Berichtigung dort bedeutet, den betroffenen Bestand zu löschen, nicht ihn umzuschreiben.
Diese Seite beschreibt die Verarbeitung fachlich zutreffend, so wie sie im Quelltext steht. Sie ist nicht anwaltlich geprüft.